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9.-11. März 2026: Raubgrabungen in Deutschland: Ausmaß, Akteure, Antworten

12. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Raubgrabungen in Deutschland: Ausmaß, Akteure, Antworten
Tagung
Villingen-Schwenningen, 9.-11. März 2026

Anmeldefrist: 2. März 2026

Die regelmäßige Plünderung archäologischer Stätten durch professionelle Schatzsucher und Sondengänger stellt ein erhebliches Problem für den Erhalt des kulturellen Erbes dar. Die Aktivitäten dieser Akteure zerstören archäologische Befunde, berauben die Öffentlichkeit um bedeutende Zeugnisse ihrer Vergangenheit, und erschweren es der Forschung, ein umfassendes Bild der Vergangenheit zu rekonstruieren. Das Problem wird zusätzlich dadurch verschärft, dass Sondengänger bei spektakulären Funden gelegentlich mediale Aufmerksamkeit und Lob erfahren, was – zusammen mit einer wenig informierten öffentlichen Wahrnehmung des „Sondelns“ als Hobby – die Problematik verharmlost.

Obwohl die Auswirkungen illegaler Sondengänger Archäolog:innen wohlbekannt sind, mangelt es an wissenschaftlicher Literatur und verlässlichen Informationen, die das Ausmaß und die Dynamik des Problems erfassen und dadurch gezielte Gegenmaßnahmen ermöglichen. Die geplante Tagung hat zum Ziel, Gruppen zusammenzubringen, die selten gemeinsam diskutieren: Archäolog:innen, Polizeibeamt:innen und Jurist:innen, die sich mit der aktuelle Situation zu diesem Thema in Deutschland und Westeuropa beschäftigen. Allein die unterschiedlichen Perspektiven dieser Fachbereiche versprechen spannende Einsichten, und eine Publikation ihrer Beiträge könnte einen wichtigen Schritt hin zu einer fundierteren und über das Anekdotische hinausgehenden Auseinandersetzung mit dem Thema darstellen.

Der Fokus der Tagung liegt bewusst auf dem Phänomen der Plünderung innerhalb Deutschlands und Westeuropas – also dem „Looting at Home“ – und nicht auf Raubgrabungen in anderen Weltregionen und dem Import entsprechender Objekte auf den europäischen Markt, es sei denn, es besteht ein direkter Zusammenhang.

Veranstaltungsort
Hochschule für Polizei Baden-Württemberg
Stürmbühlstr. 250, Villingen-Schwenningen

Anmeldung
Bitte schicken Sie das vollständige Formular (s.u.) per E-Mail an: RaubgrabungTagung(at)gmail(dot)com, spätestens bis zum 2.3.2026

Organisation 
Philip Kiernan

Kontakt
RaubgrabungTagung(at)gmail(dot)com

Das vorläufige Programm finden Sie hier als PDF-Download.
Das Anmeldeformular finden hier zum Download.


17.-19. März 2026: Traditio et Innovatio – Der antike politische Diskurs über Neuerungen. Zwischen neoterismos und novus mos

12. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Traditio et Innovatio – Der antike politische Diskurs über Neuerungen
Zwischen neoterismos und novus mos
Tagung

Rostock, 17.-19. März 2026

Vom 17. bis zum 19. März veranstaltet der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Rostock eine Tagung, die die diskursive Verhandlung politischer Neuerungen sowie die Wahrnehmung, die Wertung und das Verständnis des „Neuen“ im politischen Diskurs von der Archaik bis zur Spätantike untersucht. Uns geht es mithin um Handlungen und Verhaltensweisen, welche als „neu“ und „unerhört“ wahrgenommen werden, sowie um politische Praktiken, die als traditions- und normenbrechend präsentiert werden – entweder von ihren Verfechtern oder von ihren Gegnern. Ziel ist es somit, durch eine transkulturelle und diachrone Perspektive Formen des Wandels und der Kontinuität in der antiken Bewertung des „Neuen“ herauszuarbeiten.

Veranstaltungsort
Aula, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz
Hörsaal, Heinrich Schliemann-Institut, Schwaansche Straße 3, 18055 Rostock

Organisation & Kontakt
Elisabetta Lupi, elisabetta.lupi@uni-rostock.de 
Christina De Rentiis, christina.derentiis@uni-rostock.de 
Henning Börm, henning.boerm@uni-rostock.de 

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


31 March - 4 April 2026: 53rd International Conference on Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology (CAA)

11. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

53rd International Conference on Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology (CAA)
CAA 2026
Vienna, 31 March – 4 April 2026

Registration Deadline: 25 March 2026

Venue
University of Vienna, Universitätsring 1, 1010 Vienna, Austria

Registration dates
Early bird registration opens: 7 January 2026
Early bird registration closes: 25 February 2026
Registration closes: 25 March 2026

Contact
caa2026@caaconference.org

The complete program and further information can be found at the conference website.


5.-6. März 2026: Historical Languages and AI

04. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Historical Languages and AI
Internationale Konferenz
Berlin/hybrid, 5.-6. März 2026

Das Daidalos-Team lädt Sie herzlich ein, an der zweitägigen Konferenz „Historical Languages and AI“ im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin teilzunehmen. Wir freuen uns auf den interdisziplinären Austausch mit Forschenden, die ein vertieftes Interesse an digitalen Methoden der Textanalyse mitbringen.

Das Projekt Daidalos selbst richtet sich zwar primär an die Klassische Philologie, aber im Sinne eines bereichernden Austausches blicken wir mit Vorfreude auf Vorträge, die über Latein und Altgriechisch hinausgehen, beispielsweise zu Alt- und Mittelfranzösisch sowie Altkirchenslawisch.

Die Themen der Beiträge aus mehreren Disziplinen wie Computational Literary Studies, Digital Classics und Computerlinguistik umfassen die Anwendung von Methoden des Natural Language Processing (NLP), das Training und das Fine-Tuning von großen Sprachmodellen (LLMs), ihrer Evaluation für historische Sprachen und weitere Aufgaben wie Übersetzung durch LLMs.

Neben einem Panel zu LLMs und einem zu spezifischen NLP-Anwendungen erwarten Sie zwei Panels zu Datensätzen und Datenerweiterung und ein abschließendes Panel zu Anwendungen jenseits der Forschung. Für Raum zum Netzwerken und zum Diskutieren – mit Verpflegung in den Pausen – ist gesorgt.

Die im Programm vertretene Themenbreite adressiert explizit alle Interessierten aus Digital Humanities, Anglistik, Gräzistik, Latinistik, Romanistik, Slawistik und den Bibliothekswissenschaften sowie GLAM.

Auch sind alle Forschenden aus Textwissenschaften und angrenzenden Disziplinen, die sich für digitale Methoden und den wissenschaftlichen Einsatz von KI interessieren, herzlich willkommen vor Ort oder online teilzunehmen.

Veranstaltungsort
Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin
Beachten Sie bitte, dass die interaktiven Formate wie das Speed-Dating und die Workshops nur in Präsenz stattfinden.
Hinweis: Für die Workshops benötigen Sie einen eigenen Laptop.

Anmeldung
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Wir bitten zeitnah um Anmeldung über das Formular im entsprechenden Menüpunkt: https://daidalos.pages.cms.hu-berlin.de/project_de/conference2026/registration.html 

Organisation 
Daidalos Projekt: https://daidalos-projekt.de/projectDetails/ 

Kontakt
daidalos-projekt@hu-berlin.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


7.-10. April 2026: Archäologie von „Lost Places“. Aufgabe – Nachnutzung – Bedeutungswandel vom Mittelalter bis in die Gegenwart

02. Februar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Archäologie von „Lost Places“. Aufgabe – Nachnutzung – Bedeutungswandel vom Mittelalter bis in die Gegenwart
Internationale Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie
Stadtschlaining (Burgenland), 7.–10. April 2026

Anmeldeschluss: 16. Februar 2026

„Lost Place“ ist ein Begriff der im allgemeinen Verständnis rezent verlassene Orte oder dem Verfall preisgegebene Gebäude, wie beispielsweise Industrieruinen, stillgelegte Bahnhöfe, verödete Dörfer, oder nicht mehr genutzte Krankenhäuser und Hotels, bezeichnet. Solche Orte üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Das große Interesse reicht vom „Dark Tourism“ bis hin zur kurzfristigen Umnutzung als Eventstätte oder als Interaktionsraum für Subkulturen, wie die Graffiti- oder Rave-Szene. Im weiteren Sinne ist ein „Lost Place“ auch ein Ort, der kaum oder nicht mehr im kollektiven Gedächtnis verankert ist, sich durch diese Vergessenheit aber auch neuen Nutzungen und Deutungen anbieten kann.

Tagungsort
Friedensburg Schlaining, Rochusplatz 1, A 7461 Stadtschlaining, Austria

Anmeldung
Die Online-Anmeldung erfolgt bis spätestens 16. Februar 2026 (nur in Verbindung mit der Einzahlung der Tagungsgebühr ist die Anmeldung abgeschlossen!).

Link zur Online-Anmeldung

Kontakt
tagung@oegmn.or.at 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


26.-27. Februar 2026: Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt. Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike

29. Januar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt. Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike
Tagung zur Alten Geschichte
Regensburg, 26.-27. Februar 2026

Im Rahmen der Tagung „Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt: Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike“ soll das Phänomen kultureller Ambiguität – verstanden als strukturell angelegte Mehrdeutigkeit, als produktive Unschärfe und kulturelle Schwebe zwischen verschiedenen, mitunter widersprüchlichen Deutungsmustern – eingehend untersucht werden. Im Zentrum steht dabei nicht allein die Frage, wo in der Antike Ambiguität auftrat, sondern vor allem, wie mit ihr umgegangen wurde und welche Funktion die Verarbeitung von Ambiguität für das jeweilige soziale System ausübte.

Veranstaltungsort
Haus der Begegnung, Hinter der Grieb 8, 93047 Regensburg

Organisation
PD Dr. Oliver Grote
Adrian Linz

Kontakt
Oliver.Grote@geschichte.uni-regensburg.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Veranstalters (Reiter Tagung).


21. Februar 2026: Das archäologische Jahr 2025

29. Januar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Das archäologische Jahr 2025
Online, 21. Februar 2026

Anmeldeschluss: 20. Februar 2026

1.2.2026: Absage: mangels einer hinreichenden Anzahl an Vortragsanmeldungen ist die Veranstaltung für dieses Jahr abgesagt.

Welche spannenden archäologischen Ausgrabungen, Entdeckungen und Entwicklungen gab es in Deutschland im Jahr 2025? Darüber berichten Ausgräber, Forschende und Fachleute am Samstag, 21. Februar 2026 auf unserer virtuellen Tagung via "Zoom". Sie richtet sich gleichermaßen an Fachkollegen wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger – sie alle sind uns ganz herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung / die Vorträge sehen
Eine Anmeldung zur Tagung ist bis Fr., 20. Febr. (19:00 Uhr) möglich; später eingehende Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und unabhängig von einer Mitgliedschaft bei DGUF oder CIfA Deutschland für alle Interessierten möglich. Alle bis dahin Angemeldeten erhalten wenige Tage vor der Veranstaltung eine Erinnerung zugemailt, und am Morgen der Tagung gegen 8:45 Uhr erhalten Sie dann den Zugangslink (Zoom-Link). Für Ihre Anmeldung senden Sie bitte ein formloses Email an: tagung@dguf.de

Vortragsprogramm
Das Vortragsprogramm beginnt am Sa., 21. Februar um 9:00 Uhr. Circa eine Viertelstunde vor Beginn erhalten alle Angemeldeten via E-Mail den ZOOM-Link zugesandt, mit dem sie sich in den Online-Vortrag einklinken können. Die Veranstaltung wird nicht gestreamt und nicht aufgezeichnet.

Die Vorträge dauern ca. 15 Minuten. Im Anschluss an jeden Vortrag ist Zeit für Ihre Fragen und Anmerkungen. Wir laden ausdrücklich auch Nicht-Archäologinnen und Nicht-Archäologen ein, Fragen zu stellen.

Kontakt
vorstand@dguf.de

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


2.-4. März 2026: When Materials Meet. Intermaterialität in Mittelalter und Früher Neuzeit

26. Januar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

When Materials Meet. Intermaterialität in Mittelalter und Früher Neuzeit
Interdisziplinäre Tagung des IMAREAL
Krems an der Donau, 2.-4. März 2026

Anmeldeschluss: 31. Januar 2026

Die Tagung in Krems an der Donau wird im Kontext des IMAREAL-Forschungsschwerpunkts Intermaterialität veranstaltet und fokussiert auf das Ineinander- und Miteinanderwirken zweier oder vieler unterschiedlicher Materialien. Materialien treten selten als einzelne Entitäten auf, stehen sowohl als Natur- wie auch als Kunststoffe im Verbund mit anderen, Artefakte werden oftmals auch aus mehreren Materialien gefertigt und in sozialen Bewertungen und Semiosen werden Materialien zueinander in Beziehung gebracht. Der Begriff „Intermaterialität“ wird als Rahmenkonzept dieser vielfältigen Materialbeziehungen verstanden, und es sind genau diese Beziehungen und ihre Qualifizierung, die uns interessieren. Ziel der Tagung ist es, aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Inputs für die Arbeit an diesem Rahmenkonzept zu gewinnen und einen initialen Impuls für ein entsprechendes internationales und interdisziplinäres Forschungsnetzwerk zu setzen.

Veranstaltungsort
Haus der Regionen, Steiner Donaulände 56, Krems an der Donau

Anmeldung
bis zum 31. Jänner 2026 unter sekretariat.imareal@plus.ac.at
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Organisation
Isabella Nicka | Thomas Kühtreiber

Administrative Koordination und Planung
Jasmin Kneidinger

Kontakt
sekretariat.imareal@plus.ac.at

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.


16. Februar 2026: Regionalmuseen im Aufbruch – Zwischen Forschung und Praxis

21. Januar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Regionalmuseen im Aufbruch – Zwischen Forschung und Praxis
Fachtagung zum Projekt "KLEIN, aber FEIN"
Jena, 16. Februar 2026

Anmeldefrist: 8. Februar 2026

Am Montag, dem 16.02.2026, findet eine Fachtagung zum Projekt "KLEIN, aber FEIN" im Kleinen Rosensaal / Fürstengraben 27 statt. 

Wir bitten Interessierte um Anmeldung bis zum 8. Februar an kleinaberfein@uni-jena.de.

Veranstaltungsort
Rosensäle
Fürstengraben 27, Kleiner Rosensaal
07743 Jena

Organisation
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lehrstuhl für Klassische Archäologie

Kontakt
Lehrstuhl für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Eva Winter
kleinaberfein@uni-jena.de 

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.  


20. Februar 2026: Kurze Texte mit langer Wirkung. Antike Epigramme und ihre Rezeption

21. Januar 2026, Ansgar Teichgräber - Veranstaltungen

Kurze Texte mit langer Wirkung. Antike Epigramme und ihre Rezeption
Didactica Bonnensia 2026. Fachtagungen zur Klassischen Philologie
Bonn, 20. Februar 2026

Anmeldeschluss: 30. Januar 2026

Am 20. Februar 2026 findet der nächste Studientag zum Thema „Kurze Texte mit langer Wirkung: Antike Epigramme und ihre Rezeption“ statt, für die Keynotes konnten Prof. Dr. Regina Höschele (LMU München) sowie Prof. Dr. Margot Neger (Nikosia) gewonnen werden.

Veranstaltungsort
Universität Bonn, Rabinstraße 8, 53111 Bonn
Seminarräume im Erdgeschoss

Organisation
Prof. Dr. Gernot Michael Müller
Patrick Kunzendorf
Dr. Iris Sticker

Anmeldung und Kontakt
iris.sticker@uni-bonn.de

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 30. Januar 2026.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.